18.04.2004: Duathlon Güdingen

18/04/2004

Schade, dass bei der traditionellen Saisoneröffnung nur 92 Einzelstarter und 2 (!) Staffeln am Start waren, denn die toll organisierte Veranstaltung hätte mehr Zuspruch verdient.

Mir persönlich haben die Strecken gut gefallen, insbesondere die recht anspruchsvolle Radstrecke, die eigentlich etwas „entschärft“ werden sollte, was aber wegen einer Baustelle nicht realisiert werden konnte.

Besonders lobenswert finde ich in Güdingen die kurzen Wege zwischen Anmeldung, Wechselzone, Start + Duschen und außerdem ist das Angebot an Speisen (neben Kuchen gibt es auch feine Salate oder Nudelgerichte) vorbildlich.

Zum Glück spielte auch das Wetter mit, wobei der starke Wind auf der Radstrecke bei max. 10 Grad doch etwas lästig war, aber der gemeldete Regen setzte erst am Nachmittag ein.

Wie zu erwarten war Tobias Gärtner, der sich derzeit auf den Ironman in Geradmer vorbereitet, der alles überragende Athlet beim Grenzlandduathlon über 10-40-5 km.

Weiterhin möchte ich die beiden geschlossen starken Mannschaften Tritronic WND und Tri Team SC Illingen erwähnen.

Wie ich selbst den Wettkampf (bin beim Volksduathlon über 5-20-5 km gestartet) erlebt habe kann man in meinem alten Trainingstagebuch in dem Eintrag vom 18.04.2004 nachlesen, den ich hier der Einfachheit halber rein kopiere:


9 Uhr: Volksduathlon Güdingen (Distanz 5-20-5, Zeit 1:22:41 Stunden)

Gemeldet war Regen mit niedrigen Temperaturen, so dass die Vorfreude nach Güdingen zu fahren, gar nicht mal so groß war.

Wider Erwarten waren die 7-10 Grad aber gar nicht so schlimm, nur der starke Wind war beim Radfahren etwas lästig.

Die ersten 5 km bin ich in 20:35 gelaufen, ohne mich dabei groß anzustrengen, was in mir den Verdacht aufkommen lässt, dass die Strecke etwas kurz war. Besonders negativ fand ich dabei, dass die Kilometrierung der einzelnen km auf keinen Fall stimmte, denn den 1. km bin ich in 3:37 und den 5. km in 5:16 gelaufen, obwohl ich ein konstantes Tempo lief.

Nach gewohnt „sachlichem Wechsel“ (O-Ton Andreas Spaniol) war ich dann 1:12 Minuten später auf der Radstrecke, wobei ich für die 19-20 km und den anschließenden Wechsel 38:26 Minuten brauchte, d.h. nach genau 1 Stunde war ich auf der abschließenden Laufstrecke.

Die beiden Steigungen auf der Radstrecke machten mir doch sehr zu schaffen, teilweise bin ich mit 15 Stundenkilometern herumgekrebst. Mit 5-10 kg weniger sähe das bestimmt besser aus!?

Da ich mir insgesamt eine Zeit von 1:30 Stunden erhofft hatte, war ich zu diesem Zeitpunkt schon überaus zufrieden, denn 30 Minuten für 5 km ist zu schaffen.

Komischerweise kam mich die Laufstrecke beim 2. mal dann gar nicht mehr so kurz vor, denn nun brauchte ich 22:28 also fast 2 Minuten länger als beim 1. Durchgang, was allerdings durchaus im grünen Bereich ist.

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