SA, 24.10.2009: Benin-Benefizlauf Hirzweiler

24/10/2009

Nachdem ich bei den ersten 3 Auflagen des von der Gemeinde Illingen in Zusammenarbeit mit der LLG Wustweiler veranstalteten Laufes keine Zeit hatte, nahm ich heute erstmals an diesem Lauf über 10 km teil.

Nach dem Start an der Sporthalle mitten in Hirzweiler geht es dann am Sportplatz vorbei auf die alte Wustweiler Volkslaufstrecke, die entgegen der altbekannten Laufrichtung bis nach Urexweiler gelaufen wird. Kurz hinter der Hundehütte, bzw der in Marpinger Läuferkreisen als „Spinne“ bekannten Wegegabelung gibt es dann einen Wendepunkt, sodass die wellige Strecke ab dort wieder zurück gelaufen werden muss.

Aufgrund des sehr überschaubaren Teilnehmerfeldes reihte ich mich beim Start recht weit vorne, hatte dann während des Laufes das Gefühl, recht gut platziert zu sein, um dann beim Wendepunkt zu realisieren, dass nicht nur kaum jemand vor mir sondern auch kaum jemand hinter mir läuft.

Meine km-Splitzeiten: 4:35 – 4:43 – 4:30 – 4:27 – 4:34 – 4:14 – 4:28 – 4:17 – 4:08 – 4:14

Mit meiner Endzeit von 44:13 min für die wohl nicht ganz 10 km war ich derzeit mehr als zufrieden.

Beim gemeinsamen Auslaufen mit Kapem und brian [beide Laufen-im-Saarland-Foris] habe ich dann einen schönen Laufnachmittag abgerundet, ohne mich danach wie sonst üblich am Kuchenbuffet zu laben – sonst wird das nicht nur nichts mit der Sub40 [beim Laufen] sondern auch nichts mit der Sub70 [beim Gewicht]

Ergebnisliste

Bilder von Hansmartin Schweitzer

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18.10.2009: 3. Schaumberglauf

18/10/2009

Obwohl mein Lauftraining derzeit alles andere als rund läuft bzw gar nicht stattfindet, wollte ich mir meine 3. Teilnahme beim 3. Schaumberglauf nicht entgehen lassen.

Bei diesem Lauf wird in Sotzweiler am Sportplatz gestartet und die Strecke zieht sich über 9,2 km und immerhin 450 Höhenmeter hinauf bis auf das Schaumbergplateau.

Schade, dass gerade in diesem Jahr meine Laufform im Keller war, denn die Bedingungen zum Laufen waren nahezu ideal: Trockene Strecke, angenehm kühle, sauerstoffreiche Luft ohne den feuchten Nebel des Vorjahres und potentielle Stolperfallen wie Wurzeln oder Steine waren vom veranstaltenden TuS Tholey [www.tus-tholey.de] rund um das Team von Bernd Morbach wieder vorbildlich gekennzeichnet. Vorbildlich organisiert auch wieder der Kleidertransport zum Ziel, wo man sich auch wieder entscheiden konnte ob man zum Start zurück läuft [wie der Hinweg ist auch dieser Rückweg von 4,nochwas km vorbildlich markiert] oder den Shuttle-Service in Anspruch nimmt.

Über meinen Lauf als solchen gibt es nahezu nichts zu sagen, außer dass ich mein zeitliches Minimalziel von 50 min knapp geschafft habe.

Erheblich mehr Gedanken hat sich unterwegs offenbar Jean-Olivier Boghossian gemacht [sein Wettkampfbericht], dessen Frau Heike mich beim Auslaufen aufsammelte und bis zum Sportplatz begleitete. Lustigerweise konnten wir dabei unser vor 2 Jahren begonnenes Gespräch nahtlos fortführen. :-)

Mal sehen ob ich mich im nächsten Jahr [Termin 4. Tholeyer SchaumBerglauf: 17.10.2010] meiner Wunschzeit von 45 min nicht ein bisschen mehr nähern kann!

[Bericht von Martin Schedler incl Fotos]

[Ergebnisliste]


12.07.2009: Citylauf Lebach

13/07/2009

Beim ersten Blick aus dem Fenster nach dem Aufstehen sah ich, dass heute mein Lieblingslaufwetter herrscht, so dass mir leider ebenfalls sofort klar war, dass meine beiden Fans Nils und Simone mich NICHT begleiten würden! Wartend auf besseres Wetter bin ich dann auf den letzten Drücker angereist, musste dann aber an der Anmeldung enttäuscht feststellen, dass sich die Lebacher Zeitnehmerin entgegen ihrer vollmundigen Ankündigung NICHT die Zeit genommen hat, mir meine Wunschstartnummer 333 auf den Leib zu schneidern.

Nach durch die späte Anreise bedingtem sehr kurzem Einlaufen begab ich mich dann in die Startaufstellung auf der Tartanbahn am Lebacher Fußballplatz. Nach einer Stadionrunde wurden wir auf insgesamt 4 Laufrunden geschickt, wobei nach jeder der Runden erneut ein zuschauerfreundlicher Stadiondurchlauf auf dem Programm stand.

Zu meinem Lauf:

In Anbetracht der 44-er Zeit beim Kliniklauf schien mir eine Zeit zwischen 43 und 44 min machbar, obwohl die „Trainingsleistungen“ der letzten Wochen darauf nicht hindeuteten.

Den 1. km bin ich sehr kontrolliert in 4:09 min losgelaufen, bevor mich auf dem 2. km dann mein ehemaliger Vereinskollege Martin Schedler aufsammelte. Dieser wollte eigentlich mit dem Fahrrad als Zuschauer vorbei kommen, zog es in Anbetracht des morgendlichen Dauerregens aber vor, den Lauf als gemütlichen Trainingslauf zu nutzen, da er am nächsten Wochenende am Zugspitzlauf teilnimmt. So sind wir gemeinsam den 2. km in für Martin gemütlichen 4:01 min/km gelaufen was für mich natürlich Anschlag bedeutet, sich heute morgen aber irgendwie recht angenehm anfühlte. Die Kilometer 3 bis 5 sind wir dann jeweils konstant in 4:10 min/km gelaufen, so dass bei Halbzeit 20:41 min auf meiner Uhr stand.

Mir war natürlich klar, dass ich dieses Tempo nicht über die kompletten 10 km durchhalten würde, nun schien mir aber entgegen meiner kühnsten Prognosen sogar eine Zeit unter 43 min im Bereich des Möglichen.

Wie nicht anders zu erwarten wurden die km-Zeiten nun rapide langsamer: 4:18, 4:14, 4:26 und 4:19 stehen für die km 6 und 9 zu Buche, die 38:00 min im Display meiner Timex vor dem letzten km erfreuten mich aber durchaus, war damit doch die 42:XX nahezu sicher.

Schlussendlich habe ich dann in einer Zeit von 42:25 min Platz 52 von 166 erreicht und damit meine Bestzeit von 2005 nur um ca eine halbe min verfehlt. Enttäuschend natürlich, dass diese für mich sehr gute Leistung nur zu einem doch sehr bescheidenen 18. Platz in der M 40 gereicht hat.

Anschließend bin ich dann (zum Teil mit den beiden schnellsten Frauen Marion Stras und Susanne Trenz) weitere 3 Runden ausgelaufen, so dass ich insgesamt immerhin auf 17,5 km kam. Nach einer warmen Dusche habe ich mir dann zum Rekordpreis von 1,80 Euro gleich zwei Flaschen Erdinger Alkoholfrei zum Ausgleich meines Flüssigkeitshaushaltes gegönnt.


26.06.2009: 12. Kliniklauf Caritasklinik Saarbrücken

30/06/2009

Beim heutigen Kliniklauf, der von unserem Sportsfreund Franz-Josef Bermann zum 12. Mal organisiert wurde, war ich zum 6. Mal dabei, wobei wir in diesem Jahr von optimalen Laufbedingungen (28 Grad, sonnig) verwöhnt wurden.

Die Laufstrecke: Start ist im Innenhof der Caritasklinik, dann wird über die zum Teil gesperrte Straße am Waldfriedhof entlang zum wunderschön gelegenen Burbacher Waldweiher gelaufen.

Die Strecke war früher nominell 10,3 km lang, wurde dann in 2008 erstmals von Fips Wagner amtlich vermessen, wobei dieser feststellte, dass die Strecke tatsächlich nur 9.950 m hatte, so dass wir seit 2008 am Burbacher Weiher links vorbeilaufen.

[aktuelle Garmin-Messungen 2009: Läufer 1 = 9820 m, Läufer 2 = 9910 m, Sandra N. = 10.100 m (die Garminverliebtheit von Läufer 1 und 2 geht so weit geht, dass beide keinen Zweifel haben, dass die Strecke zu kurz ist!)]

Somit werden meinen sowieso wenig berauschenden Zeiten aus 2003 (48:29) und 2005 (48:38) in ein noch schlechteres Licht gerückt.

Mein Minimalziel beim Lauf war es einen neuen persönlichen Streckenrekord aufzustellen, idealer weise wollte ich aber trotz der hochsommerlichen Temperaturen so nahe wie möglich an die 45 min heran laufen.

Die km 1 und 2 bin ich dann zu meiner großen Überraschung in 4:11 und 4:14 gelaufen, obwohl ich kürzlich beim TDL-Versuch an der Saar nicht mal 4:30 geschafft habe.

Auf den km 3 bis 5 (4:25 – 4:26 – 4:57) musste ich dann der nun leicht ansteigenden Laufstrecke Tribut zollen, mit der 5-km-Zwischenzeit (22:13) war ich aber überaus zufrieden, denn offenbar war es sogar möglich, die Strecke unter 45 min zu laufen!?

Und tatsächlich: Nach den Kilometern 6 bis 9 (4:21 – 4:50 – 4:18 – 4:16) stand eine Zeit von 40:02 zu Buche, so dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits sicher war, dass ich wirklich sogar eine Zeit unter 45 min packe. Leider ließ ich es dann durch diese Gewissheit auf dem letzten Kilometer (4:39) etwas zu gemütlich angehen, obwohl meine Frau, die zuvor den 4,7-km-Lauf gewonnen hatte (TOLL!!!), mich sogar noch zum ca 300 m langen Schlussspurt motivieren wollte und konnte (!).

Die 2. Hälfte bin ich so in einer Zeit von 22:28 min gelaufen was eine Gesamtzeit von 44:41 bedeutete.

[Davor (gemeinsam mit meiner Frau und den Laufen-im-Saarland-Foris Slim Father, der Hexe01 und Neuzugang Bärche66) und danach (mit meiner Frau) bin ich noch in etwa 3,5 km ein- und ausgelaufen, habe eine Banane, ein Schokobrötchen und ein Gründels Fresh (die Zielverpflegung war wieder vorbildlich!) vertilgt und bin am späten Abend sogar noch gemütliche 1.500 m ausgeschwommen]

[Ergebnislisten auf www.meisterchip.de]


07.12.2008: Nikolauslauf Neunkirchen

08/12/2008

Nach immerhin 22 min einlaufen stand ich recht gut platziert in der Startaufstellung gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Ruben, wobei unser Plan ganz einfach war: Die ersten 5 km im Schnitt von 4:15 min/km und die 2. Hälfte schneller!

Die bittere Realität:

Km 1 in 4:16 min, km 2 in 4:12 min, na bitte, km 3 und 4 dann aber leider jeweils in 4:32, wobei ich unterwegs nahezu unbemerkt einen Laufpartnertausch machte, denn Ruben ließ leider abreißen (seine Endzeit:46:33 min), während mich nach ca 2 km Claudia mit einem freudigen „Hallo Manni“ begrüßte. Kilometer 5 und 6 waren dann mit Zeiten von 4:13 und 4:12 wieder halbwegs im Soll, doch dann setzte leider der rapide Verfall ein, denn die km 7 bis 10 liefen wir in Zeiten von 4:20, 4:29, 4:33 und 4:16 was eine Endzeit von 43:38 min bedeutete.

Auf den ersten Blick ist die Zeit enttäuschend, weil ich vorm Start wohl auch zu sehr meinen Streckenrekord von 2005 mit 41:52 im Hinterkopf hatte. Objektiv betrachtet ist die Zeit erheblich besser, als es die Trainingsleistungen der letzten Wochen vermuten ließen.

Danach noch 11:20 min ausgelaufen, schnell in der Grundschulturnhalle geduscht, um pünktlich zum Mittagessen und der anschließenden Weihnachtsfeier beim TV Uchtelfangen zurück zu sein.


19.10.2008: 2. Schaumberglauf

19/10/2008

Nachdem ich bei dem knapp über 9 km langen Berglauf von Sotzweiler bis zum Schaumberglauf im letzten Jahr mein Wettkampfcomeback nach fast zweijähriger Pause mit einer überraschend guten Leistung gefeiert habe, war ich sehr gespannt was mich bei dem Lauf in diesem Jahr erwartet. [Bericht 2007]

Besonders freut mich, dass mich dabei neben meinem Schwiegervater [2. Platz in M 60!!!] auch meine Frau Simone und diverse Prominenz aus dem Laufen-im-Saarland-Forum begleitete. :-)

Zu meinem Lauf:
Leider sind wir auch Drängen meiner beiden Mitfahrer erst auf den letzten Drücker nach Tholey gefahren, so dass ich mich a) nur ca 5 min einlaufen konnte und b) am Start viel zu weit hinten platziert war, so dass ich nach dem Startschuss erst einmal 20 Sekunden auf der Stelle stand.

Genau so wie im letzten Jahr habe ich unterwegs trotz Kilometrierung kein einziges mal zur Uhr gesehen, obwohl ich mir vorgenommen hatte, meine Vorjahreszeit von knapp über 50 min um mehr als 2 min zu verbesseren, d.h. meine angepeilte Zielzeit betrug knapp unter 48 min.

Nach knapp über einem Kilometer hatte ich mich aus dem Pulk befreit, musste dann aber in der Ferne erkennen, dass die Spitze zu diesem Zeitpunkt bereits knapp vor Kilometer 2 war.

Genau wie im letzten Jahr waren heute auch wieder gefährliche Wurzeln vorbildlich mit Kreide gekennzeichnet, lästig hingegen, dass meine Brille stark beschlagen ist, so dass ich diese fast den kompletten Lauf in der Hand halten musste. Ebenfalls lästig war die Tatsache, dass sich an der Innenseite des linken Fußes im aufgrund des Profils für die Strecke sehr gut geeigneten Salomon Trail Comp eine kleine Blase bildete.

Schaumberglauf 2008 Zieleinlauf Ironmanni

Schaumberglauf 2008 Zieleinlauf Ironmanni

Im Ziel angekommen konnte ich dann feststellen, dass ich mir meine Kräfte sehr gut eingeteilt hatte, wahrscheinlich zu gut, denn gefühlsmäßig hätte ich den Berg ein 2. mal erklimmen können. Mit meiner Endzeit von 47:52 min hatte ich zudem meine Zielzeit punktgenau erreicht was für mich zum 5. Platz in der M 40 (von immerhin 30!) reichte.

Schaumberglauf 2008 Zieleinlauf Sprintmaus

Schaumberglauf 2008 Zieleinlauf Sprintmaus

Noch mehr gefreut hat mich aber natürlich, dass Simone mit ihrer Zeit von 56:43 min ihr Ziel „unter 1 Stunde“ deutlich erreicht hat.

Platz 2 in der AK 60

Platz 2 in der AK 60

Toll auch der 2. Platz in der M 60 von meinem Schwiegervater, der seine Vorjahreszeit um mehr als 3 min verbessern konnte.

Ergebnisliste Schaumberglauf 2008

Ergebnisliste Schaumberglauf 2007


14.09.2008: Volkslauf Quierschied

14/09/2008

Nach 2005 war dies heute erst meine zweite Teilnahme beim Volkslauf in Fischbach, während die Sprintmaus trotz Eiseskälte (6 Grad um 9 Uhr) gemeinsam mit Yvonne mit dem MTB unterwegs war. Dazu montierte ich nach 3 Jahren erstmals ihren Radständer an den Renault Modus, wobei mich die Konstruktion wirklich voll überzeugt hat.

Renault Modus mit Velofix

Renault Modus mit Velofix

Nachdem ich vorhatte, ganz kontrolliert loszulaufen, sollten 9 min Einlaufen ausreichen.

Kilometer 1 und 2 lief ich jeweils in genau 4:08 min, so dass mein Plan einer tiefen 42er Zeit funktionieren könnte. Doch den Kilometern 3 in 4:16 min und 4 in 4:18 min folgte ein 5. km in 4:37 min, sodass meine 5 km Durchgangszeit 21:27 min betrug.

Da es nun aber 3 km lang tendentiell eher bergab ging, wollte ich die 2. Hälfte deutlich schneller als die 1. Hälfte laufen, was mir natürlich nicht gelang.

Nach dem 6. km in 3:53 min und dem 7. km in 4:10 min und einer Durchgangszeit von 29:32 min musste ich in der Folge dann leider erkennen, dass die Körner nur für genau diese 7 km ausreichten.

Ergänzend zu meinen immer schwerer werdenden Beinen kam dann auf den km 8-10 (4:24 – 4:27 – 4:35) hinzu, dass es einen deutlich spürbaren Gegenwind gab und dass die Strecke aufgrund einer Baustelle 500 m vor Schluss geändert werden musste, was uns eine richtige kleine Bergwertung bescherte. Meinem Vereinskollegen Peter Alles konnte ich trotz aller Aufmunterungsversuche nicht folgen, mit meiner Endzeit von 42:58 min war ich dann aber trotzdem recht zufrieden.

In Meisterchip-Wolfgangs diversen Ergebnislisten kann man nachlesen, dass ich mit dieser Zeit 34. von 194 und in der AK 6. von 29 geworden bin.

Um ein Haar hätte ich dann auf das Auslaufen verzichtet bzw es auf ein Minimum reduziert, doch zufällig konnte ich mich dann noch den Grojos anschließen, die den Lauf teilweise als langen Lauf mit 10 km Ein- und 10 km Auslaufen nutzten. Mir selbst haben dann aber knapp 33 min gereicht, denn schließlich stellen bei mir ca 17 km definitiv einen langen Lauf dar.

[Gewohnt tolle Bildergalerie von Hansmartin Schweitzer]

Auslaufen in Quierschied mit dem Grojo-Express

Auslaufen in Quierschied mit dem Grojo-Express