Termine 2013

25/06/2013

03.03.2013 – Swim & Run – DJK Dudweiler
17.03.2013 – Halbmarathon Saarbrücken – LTF Marpingen
24.03.2013 – Crossduathlon Zweibrücken (Saarlandmeisterschaft)
01.04.2013 – 2. Osterlauf Itzenplitz
28.04.2013 – Duathlon – TV Güdingen (Saarlandmeisterschaft)
28.04.2013 – Marathon St. Wendel – Veranstalter Stadt WND – Ausrichter LTF Marpingen
12.05.2013 – Team Rennen Buschhütten [1. Bundesliga 1/4]
12.05.2013 – Tri Pflaz Triathlon Mitteldistanz Kaiserslautern (Saarlandmeisterschaft)
18.05.2013 – Aqualouis Fun Triathlon Saarlouis – Triathlonfreunde SLS
26.05.2013 – Schaumbergtriathlon – TV Tholey
26.05.2013 – Team-Duathlon Hachenburg [RTV 1/5]
02.06.2013 – Triathlon Mußbach OD [RTV 2/5]
02.06.2013 – Schülertriathlon Merzig – Trisport Saar Hochwald
09.06.2013 – Challenge Kraichgau
09.06.2013 – Triathlon Maxdorf Mitteldistanz
16.06.2013 – 3. Sprint-Triathlon Neunkirchen – Dreikraft Neunkirchen (Saarlandmeisterschaft)
22.06.2013 – Alpentriathlon Schliersee [1. Bundesliga 2/4]
23.06.2013 – Mittelmosel-Triathlon Zell Sprint [RTV 3/5]
23.06.2013 – Sprint-Triathlon St. Ingbert – DJK SG IGB
30.06.2013 – Triathlon Olympische Distanz Bous – TV Bous (Saarlandmeisterschaft)
30.06.2013 – Triathlon Düsseldorf Sprint [1. Bundesliga 3/4]
07.07.2013 – Ironman Frankfurt
14.07.2013 – Challenge Roth
25.08.2013 – 15. Sprint-Triathlon Illingen – Schwimmclub Illingen
31.08.2013 – Triathlon Hannover [1. Bundesliga 4/4]
31.08.2013 – 2. Staffeltriathlon der Kommunen in WND – Innenministerium / LTF Marpingen
01.09.2013 – 2. Top Race Germany Bostalsee – Lauffabrik von Oliver Ogrizek

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22.09.2012: 1. Staffeltriathlon der Kommunen am Olympiastützpunkt in SB

24/09/2012

Nachdem wir bis 2010 regelmäßig im Auftrag des Innenministeriums den Staffelhalbmarathon der Kommunen ausgerichtet hatten, der 2010 in Neunkirchen letztmals stattfand, hat im Sommer 2012 das Innenministerium bei Fips Wagner, dem 1. Vorsitzenden der Lauftrefffreunde Marpingen angefragt ob wir gegebenenfalls auch einen Staffeltriathlon ausrichten würden. Würden wir!

Klar war zu diesem Zeitpunkt, dass die Veranstaltung am OSP in Saarbrücken stattfinden wird, dass dementsprechend in der Herrmann-Neuberger-Schwimmhalle geschwommen und rund um den Schwarzenberg geradelt und gelaufen werden soll. „Etwas“ überrascht waren wir, dass die Veranstaltung nicht etwa in 2013, sondern mit einer Vorlaufzeit von wenigen Wochen bereits im September 2012 stattfinden soll. Da es zunächst aber in der uns vorgelegten Ausschreibung hieß, dass es eine „professionelle Zeitnahme“ geben werde und uns neben der Agentur Niedermeierplus [bekannt geworden als Veranstalter vom Dillinger Firmenlauf und dem Citybiathlon in Püttlingen] auch die Saarländische Triathlon Union unterstützt, sah ich der Veranstaltung relativ gelassen entgegen.

Als wir uns dann am 31. Juli 2012 in der Mensa des OSP zur ersten Vorbesprechung trafen, fiel ich aus allen Wolken, als mir mitgeteilt wurde, dass von der „profesionellen Zeitnahme“ aus Kostengründen Abstand genommen wurde und dass „wir selber“ die Zeitnahme durchführen werden. Mir war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass „wir selber“ bedeutet, dass niemand anderes als ich es sein wird, der die Zeitnahme durchführen muss.

Am 8. August hatten wir dann vereinsintern die erste Besprechung zur Planung der Veranstaltung, wobei mir schlagartig klar wurde, dass ich in den nächsten Wochen dicke Bretter bohren muss.

Wir hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die 1. Variante der Ausschreibung der Veranstaltung, in der explizit stand, dass der Start um 14:30 Uhr sein soll und die Siegerehrung für 17:30 Uhr geplant ist. Da wir zudem als Vorgabe die 8 Bahnen der Schwimmhalle mit maximal 4 Startern pro Bahn hatten und wussten, dass maximal 100 Staffeln zugelassen würden, konnten wir von mindestens zwei bis maximal vier Startgruppen ausgehen.

Meinen Ausführungen, dass wir (Schwimmclub Illingen) beim Uchtelfanger Triathlon (dort werden ebenfalls 300 m geschwommen) die Startgruppen im 12-min-Takt starten lassen, wurden zwar mehr oder weniger aufmerksam gefolgt aber wenig Beachtung geschenkt, denn wie selbstverständlich meinte unser Sportwart danach, dass wir (LTF Marpingen) die zweite Startgruppe erst starten lassen werden, wenn die erste Startgruppe komplett im Ziel [!!!] ist.

Diese Aussage nahmen sonderbarerweise ALLE [!!!] widerstandslos hin, obwohl ich zuvor meine Prognose vorgestellt hatte, dass ich das Siegerteam bei knapp über einer Stunde [Distanzen: 300 m Schwimmen, 15-16 km MTB, 6-7 km Laufen] im Ziel erwarte und mir vorstellen kann, dass eine Staffel auch nahezu zwei Stunden unterwegs sein könnte. [Ein Blick in die Ergebnisliste – siehe unten – zeigt, dass diese Prognose so schlecht nicht war]

Irgendwie konnte ich dann aber trotzdem die meisten (sicher nicht alle!) davon überzeugen, dass bei Start 14:30 und Siegerehrung um 17:30 Uhr naturgemäß die Startgruppen zeitlich überlappend den Wettkampf bestreiten müssen.

Erschwerend kam bei den Planungen natürlich hinzu, dass wir keinerlei Erfahrungswerte hatten, wieviele Helfer wir in den einzelnen Bereichen [Schwimmbad, Wechselzone 1, Radstrecke, Wechzelzone 2, Laufstrecke, Ziel, Zeiterfassung] brauchen.

Zum Beispiel werden bei den mir bekannten Schwimmbadtriathlons immer zwei Bahnenzähler pro Bahn eingeteilt, sodass wir bei den 8 Bahnen am OSP alleine 16 Bahnenzähler bräuchten.

Ich schickte dann die folgende Mail an 30 Personen, wobei ich mich intern schon darauf einstellte, maximal 8 Bahnenzähler rekrutieren zu können:

Hallo zusammen,

als Ersatz für den ehemaligen (letztmals 2010 ausgetragen) Halbmarathon der Kommunen werden die LTF Marpingen in diesem Jahr auf Initiative vom Innenministerium (unser Ansprechpartner im Ministerium von Monika Bachmann ist dabei der ehemalige Weltklasse-Hammerwerfer Christoph Sahner aus Wemmestweiler) den 1. Staffeltriathlon der Kommunen ausrichten.

In meiner Eigenschaft als Triathlonwart wurde ich „automatisch“ zum Bereichsleiter Schwimmen und bin insofern auf der Suche nach 8 (acht!) Bahnenzählern (das Becken am OSP hat bekanntlich 8 Bahnen).

Die der Ausschreibung zu entnehmenden Zeiten wurden uns leider ministeriell aufgetragen, denn ob ein „Freies Training“ auf der Strecke zwingend notwendig ist, erscheint zumindest fraglich.

Mir ist aktuell nicht bekannt wie der Stand der Helferrekrutierung im Lauftreff ist, denn außer den Bahnenzählern werden sicher auch Streckenposten für die ca. 7 km lange MTB-Runde und die ca 3,5 km lange Laufrunde benötigt. Andererseits weiß ich schon, dass einige als Kampfrichter oder aktive Teilnehmer im Einsatz sein werden, sodass wir bei dieser helferintensiven Veranstaltung sicherlich JEDEN brauchen.

Insofern möchte ich in Namen des Vereins gerne anfragen, wer von Euch eventuell an diesem Samstag als Bahnenzähler (Vorteil: Deren Erscheinen ist sicherlich vor 14 Uhr nicht notwendig) oder – falls Frischluftfanatiker oder Chlorallergiker – als Streckenposten (mir ist noch nicht bekannt ob diese schon zum „Freien Training“ oder erst zum Start an der Strecke sein müssen) zur Verfügung steht.

Für OSP-Orstkundige: Die MTB-Strecke ist eine „Rote Runde“ und die Laufrunde ist die Laufstrecke (Grüne Runde) zwischen neuer Multifunktionshalle und der Straße vis-a-vis vom Tierpark.

Vielen Dank im Voraus!

Mit sportlichen Grüßen

Die Reaktion auf diese Mail war leider genau so wie ich es zuvor erwartet oder besser befürchtet hatte, d.h. die wenigen Zuverlässigen waren entweder schon verplant (als Kampfrichter oder Teilnehmer), sagten mir rechtzeitig ab oder zu, während mehr als die Hälfte der Adressaten gar nicht reagierte.

Am 29. August bekam ich dann den nächsten herben Nackenschlag bei unserem 2. Treffen des Orga-Teams am OSP, denn nun wurde deutlich, dass ich entgegen meiner Erwartung von der Agentur Niedermeierplus keinerlei Unterstützung bei der Zeiterfassung bekommen würde, dabei hatte Ralf Niedermeier bei unserem 1. Treffen vollmundig erklärt, dass er die Zeiterfassung für besonders wichtig erachte, dass er deshalb auf das Know-How der DJK SG IGB zurückgreifen wolle, weil die St. Ingberter laut STU ebenfalls die Software Tria von Gerhard Selten [www.selten.de] benutzen. [Dabei handelte es sich leider um eine Fehlinformation durch die STU, denn in IGB wird die Selten-Software nicht genutzt]

Das Programm Tria von Gerhard Selten wird sowohl beim Triathlon in Uchtelfangen [www.tri-team-sci.de] als auch beim Schaumbergtriathlon in Tholey seit Jahren erfolgreich und ohne Komplikationen eingesetzt und bietet neben einer für freeware unfassbaren Funktionsfülle sogar ein brauchbares Handbuch.

Mangels Unterstützung durch die Agentur Niedermeier und Mangels Vertrauen meiner Marpinger Vorstandsmitglieder in das von mir vorgestellte Zeiterfassungkonzept [ich hatte außer mir selbst im Ziel noch zwei weitere Personen mit Laptops am Schwimmausstieg und beim Wechsel Rad-Lauf vorgesehen, um die Splitzeiten ermitteln zu können] beschlossen wir dann einstimmig, dass es in der Ergebnisliste nur eine Endzeit ohne Splitzeiten geben wird.

Auf diesen Überlegungen basierte dann die endgültige 2. Variante der Ausschreibung: Ausschreibung 1. Staffeltriathlon der Kommunen

In den beiden Tagen vor der Veranstaltung legte ich dann gemeinsam mit Christoph Sahner vom Innenministerium die Startgruppen für den samstäglichen Wettkampf fest, wobei sich leider bzw. zum Glück – wie man es nimmt – nur 36 Staffeln angemeldet hatten.

Darauf hin schickte ich an die mir persönlich bekannten Teilnehmer folgende Email:

Hallo Sportsfreundinnen, hallo Sportsfreunde,

als Zeitnehmer vom ausrichtenden Verein LTF Marpingen habe ich gemeinsam mit Christoph Sahner vom Innenministerium die als Anhang beigefügte Teilnehmerliste erarbeitet.

Mein besonderer Dank an Andreas Sahner vom Schwimmclub Illingen, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand.

Wir haben bei der Erstauflage dieses Wettkampfes zwar „nur“ 36 Staffeln am Start, doch ein Blick in die Startliste zeigt, dass der Ausdruck „klein aber fein“ für das Starterfeld wohl nicht übertrieben ist.

Grundsätzlich starten in der Startgruppe 1 um 14:30 Uhr die reinen Herren-Teams, während um 14:50 die Mixed-Mannschaften und die drei reinen Damen-Teams an den Start gehen.

Ein sportlicher Höhepunkt in der Startergruppe 1 ist sicherlich die Teilnahme von unserem erfolgreichen Olympia- und EM-Teilnehmer Andreas Waschburger, der mit dem Radprofi Michael Hümbert bestimmt eine tolle Vorleistung für den Läufer Thomas Immand erreichen wird. Mir scheint aber trotzdem nicht sicher ob dieses Top-Team automatisch gewinnen wird.

Mindest ebenso spektakulär wird in der 2. Startgruppe sicher der Dreikampf der Bürgermeister Dr. Armin König, Markus Fuchs und Thomas Redelsberger auf der Bahn 6. Um dieses nicht nur sportlich sondern auch politisch hochbrisante Wettschwimmen zu ermöglichen haben wir die eigentliche Systematik durchbrochen und das reine Herren-Team Illingen 1 den Mixed-Teams zugeordnet.

Wenn der Wetterbericht sich bewahrheit, werden wir optimale Bedingungen vorfinden, sodass ich mich jetzt schon riesig auf den Wettkampf und das Treffen vieler alter Bekannter freue.

Mit sportlichen Grüßen

Manfred Meiser

Raceday:

Schwimmen: Nachdem sich im Orga-Team die Meinung herauskristallisierte, dass es menschenunmöglich ist das Becken im Heiligen Bad selbstständig zu verlassen, wurde beschlossen, dass nach Beenden des Schwimmparts der vor der Schwimmhalle wartende Radler per Mikrofondurchsage auf die Reise geschickt wird. Ich war da eher skeptisch, weil mir dadurch das spezielle „Triathlon-Feeling“ etwas verloren ging, muss aber gestehen, dass sich das System bewährt hat. Zum einen hat man so die Unfallgefahr beim Verlassen von Becken und Bad und beim Abklatschen der Radfahrer nahezu ausgeschlossen, zum anderen könnte es bei einem Termin Ende September auch noch kühler sein, als die 17-18 Grad, die am Wettkampftag herrschten.

Das Schwimmen an sich funktionierte bei in der Regel nur 2 Schwimmern pro Bahn ausgezeichnet, wobei der Olympiateilnehmer und dreifache EM-Medaillengewinner Andreas Waschburger erwartungsgemäß mit einer Zeit von 3:01 min der mit Abstand Schnellste war, obwohl er – wie er mir keuchend am Beckenrand mitteilte – die ersten 100 m deutlich zu schnell (ca 57 Sekunden) angegangen war. Sonderbar, dass es der Agentur Niedermeierplus nicht gelang, die zuvor in 4 Farben besorgten Bademützen auf 2-3 Teilnehmer pro Bahn korrekt zu verteilen, denn der Einfachheit halber bekamen fast alle gelbe Bademützen.

Das Wettschwimmen der Bürgermeister gewann zu meiner großen Verwunderung Dr. Armin König, wobei mir im Nachhinein eingefallen ist, dass sich da gerade beim Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger die restriktive und wie ich finde höchst unsoziale Schwimmbadschließung bitterböse gerächt hat [Fairerweise muss ich sagen, dass dieser damals noch nicht in Amt und Würden war]. Auch bei anderen Gemeinden und Behörden, die zum Teil große Probleme hatten, überhaupt Schwimmer zu finden, zeigte sich, dass wir schwimmtechnisch nicht nur auf Olympianiveau ins Bodenlose sinken. Ins Bild (und sogar in die BILD-Zeitung) passte da, dass der Schiffweiler Bürgermeister Markus Fuchs sich auf der 300-m-Schwimmstrecke so verausgabt hatte, dass er vom Notarzt abtransportiert werden musste. [Zum Glück hat er sich laut Bild aber schnell wieder erholt]

Radfahren: Das Radfahren fand auf einer ca 7 km langen technisch anspruchslosen aber konditionell fordernden „Waldautobahn“ rund um den Schwarzenberg statt, die zweimal zu durchfahren war. Zu gerne hätte ich dabei die einzelnen Radzeiten gesehen, denn offensichtlich war Edwin Koch von den LTF Marpingen nicht viel langsamer als der Radprofi Michael Hümbert [dieser brauchte laut LSVS – siehe unten – knapp 26 min] unterwegs!?

Probleme gab es wohl beim Verteilen der Rundenbändchen, wobei ich mich frage wie das bei Triathlons geschieht, bei denen mit Rennrad gefahren und somit die Bändchen naturgemäß bei einem deutlich höheren Tempo ausgegeben werden.

Zum Glück ist niemand gestürzt, denn gerade die schnell Bergabpassage ab dem „Hexentanzplatz“ bereitete mir beim Abfahren der Strecke im Vorfeld große Sorge.

Laufen: Wie nicht anders zu erwarten gestaltete sich das Laufen auf der 3 – 3,5 km langen „grünen Runde“ (diese war ebenfalls zweimal zu laufen) relativ unspektakulär und war wohl für die meisten Teilnehmer eine recht einsame Angelegenheit. Schade, dass Raphael Schäfer nicht mehr beim Innenministerium tätig ist, schade auch, dass doch verblüffend viele Kommunen (wo war Elversberg?) und vor allem Behörden (Im Bereich des Finanzministerium blieb die Ausschreibung wohl unter Verschluss!?) gar nicht vertreten waren.

Zeiterfassung: Im Gegensatz zu meinen Vorstands- und Orga-Teams-Kollegen hätte ich gerne die Splitzeiten ermittelt, sodass ich mit Hilfe der Bahnenzähler zumindest die Schwimmzeiten stoppen ließ und später händig im System nacherfasste. Sicherheitshalber hatte ich einen 3. Laptop im Gepäck, doch leider war der Zieleinlauf zu weit von der Wechselzone 2 entfernt, sodass es nicht möglich war von dort die Startnummern einzusehen. Mal sehen ob ich bei der Zweitauflage in 2013 größere Unterstützung erfahren werde. Andererseits hatten wir auch so schon 72 Helfer im Einsatz!

Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt, dass tatsächlich das Dream-Team des Innenministerium gewann, überraschend war für mich allerdings der knappe Abstand zu dem Teams aus Losheim und aus Tholey (incl. meinen Vereinskollegen Thomas Groß und Edwin Koch).

Zieleinlauf der letzten Mannschaft war um 16:43 Uhr, sodass ich etwa um 16:45 in Ergebnislisten erstellt und ausgedruckt hatte. Seit 16:30 Uhr wurde ich wie üblich im Minutentakt gefragt wann denn endlich die Siegerehrung stattfindet, da diese aber durch den Staatssekretär Jungmann durchgeführt wurde und zudem die Urkunden vom Olympioniken Sahner in liebevoller Handarbeit geschrieben wurden blieb der ursprünglich anvisierte Termin von 17:30 Uhr bestehen, wobei sich das dann aus mir nicht bekannten Gründen leider doch noch um 10 min verschob.

Immer noch schockiert bin ich von der Reaktion eines mir namentlich nicht bekannten Teilnehmer, der sich an unserem Zeitnehmertisch bitterbös darüber beschwerte, dass die Profis vom Innenministerium ganz normal in der Wertung stünden und nicht außer Konkurrenz starteten. Hämisch merkte er an, dass sicherlich deshalb im nächsten Jahr keine Teams mehr an den Start gehen werden.

Ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin, der die Teilnahme von Olympiateilnehmern oder Profisportlern bei Provinzveranstaltung als eine große Geste gegenüber Veranstalter und den übrigen Teilnehmern betrachtet. Ansonsten habe ich die Ausschreibung mehrfach nachgelesen und keine Passage entdeckt, die ambitionierten Sportlern die Teilnahme versagt hätte.

Offenbar kann man da wohl tatsächlich unterschiedlicher Meinung sein, erhielt ich doch folgende Mail …

Offenbar stieß die Promi-Beteiligung ja auf ein gemischtes Echo, hier meine Meinung dazu: ich finde es klasse, wenn auch ausgewiesene Profi-Leistungssportler mitmachen und zeigen, wie Sport aussehen kann. Vielleicht sollte so eine Promistaffel aber außerhalb der Wertung mitlaufen, da die Motivation vieler Teilnehmer wohl einen argen Dämpfer erhält, wenn das Siegen aussichtslos erscheint

Christoph Sahner meinte zu dieser Problematik nach der Veranstaltung, dass das Innenministerium im nächsten Jahr zu den beiden Profis noch einen adäquaten Läufer sucht und dann tatsächlich außer Konkurrenz startet, wobei für mich alleine schon die Bezeichnung „außer Konkurrenz“ ein gehöriges Maß an Missachtung den anderen Teilnehmern gegenüber ausdrückt. Ich stelle mir nur den Aufschrei in der Bundesliga vor, wenn Uli Hoeneß erklärt, dass er gegen die Underdogs aus z.B. Augsburg in Zukunft nur noch „außer Konkurrenz“ antritt.

In diesem Jahr siegte das Team des Innenministeriums ja nur mit 1 ½ min Vorsprung und wenn beim Team von Thomas Groß Sammy Schu gelaufen wäre und das Innenministerium „außer Konkurrenz“ auf Platz 2 gelandet wäre, hätte man sich wohl mehr als lächerlich gemacht!? Mit z.B. Raphael Schäfer als Läufer und einem Vorsprung zwischen 10 und 15 min hätte die Maßnahme aber eventuell Sinn gemacht!?

Ich gehe davon aus, dass jede saarländische Gemeinde in der Lage sein sollte, eine Staffel an den Start zu bringen, die die Distanz < 1:05 schafft, insofern wäre in diesem Jahr für keine Kommune der Sieg aussichtslos gewesen.

Manfred Meiser

Ergebnisliste 1. Staffeltriathlon der Kommunen am 22.09.2012:
el-statrikom-2012-gesamt.pdf

Siegerehrung mit Fips Wagner und den drei ersten Teams:

Siegerehrung 1. Staffeltriathlon der Kommunen 22.09.2012

Bericht vom LSVS: [Nachtrag: Dieser wurde offenbar umgehend wieder gelöscht!?]
www.lsvs.de –> Ein voller Erfolg mit Perpektive

Fotos von Jaques Wenger:
Energis-Bildergalerie mit 254 Bildern von Jaques Wenger


19.07.2009: Sprint-Triathlon St. Ingbert

20/07/2009

(Distanz: 500 m Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen)

Premiere bei meiner 6. Teilnahme beim 9. Sprinttriathlon im St. Ingberter Freibad, denn erstmals musste ich bei einem Triathlon im Regen Rad fahren.

Nach dem Aufstehen gegen 6 Uhr hoffte ich noch, dass der Regen der Nacht nun aufgehört hat und die Straße abtrocknet, doch bereits während meines traditionellen Vorwettkampffrühstücks (leicht verdauliches Weißbrot mit Nutella) setzte erneut richtig starker Regen ein. Als ich dann gegen 7:30 Uhr am St. Ingberter Kombibad „das Blau“ vorgefahren bin, fand ich im Gegensatz zum letzten Jahr noch völlig problemlos einen Parkplatz, insofern hatte das Wetter auch etwas Gutes.

Beim Abholen meiner Startnummern erfuhr ich, dass ich um 10:40 Uhr in der letzten Startgruppe starte, so dass ich nun „alle Zeit der Welt“ hatte, auf besseres Wetter zu warten. Nachdem es dabei tatsächlich immer schöner wurde, realisierte ich irgendwann, dass ich mich nun beeilen muss, wenn ich mich vorm Start noch wie geplant durch Laufen etwas aufwärmen und somit auf das sicherlich kalte Wasser (ca 20-21 Grad) vorbereiten will.

Das Schwimmen:

Nach circa 1.000 m warmlaufen und genau 100 m Einschwimmen, fand ich mich dann gemeinsam mit nur 2 weiteren Athleten auf Bahn 8 der Stargruppe 8. Erstaunlichweise trauten sich beide keine bessere Schwimmzeit als ich zu, so dass sie mir den Vortritt ließen, dabei hatte ich so sehr auf einen schönen Wasserschatten gehofft, der in etwa 9:45 min schwimmen würde.

Nach circa der Hälfte der Schwimmstrecke ließ ich die beiden dann vorbei, nachdem ich das Gefühl hatte, sie nur unnötig auszubremsen. In trauter Eintracht kamen wir dann nach nicht enden wollenden 10 ½ min aus dem Becken, wobei sich die Wassertemperatur als prima Eistherapie für meine seit ein paar Wochen zwickende linke Achillessehne entpuppte.

Der Wechsel:

Der Weg vom Becken bis in die Wechselzone ist leider sehr weit und das Barfußaufen über Asphalt fiel mir noch nie so schwer wie heute. Endlich in der Wechselzone angekommen, bin ich dann auch noch auf einen dicken Schotterstein getreten, außerdem musste ich zweimal ein Glas meiner Radbrille wieder einsetzten, welches sich gelöst hatte. So kam es, dass ich erst nach über 14 min (!!!) endlich auf dem Rad saß.

Das Radfahren:

Das ehrgeizige Zeitziel von 1:10 Stunden, das ich mir bereits nach dem Wettkampf 2008 gesetzt hatte, konnte ich nun bereits vergessen, trotzdem war ich entschlossen, mit einer guten Radfahrt Schadensminimierung zu betreiben. Zum Glück kam ich ohne Verkehr in den Kreisel und die Steigung nach Spiesen fiel heute etwas leichter, da wir dort Rückenwind hatten. Kaum auf der Spieser Höhe [Nachtrag: Ein aufmerksamer Leser, der zudem nicht nur im Triathlon (Platz 3 in der Gesamtwertung!), Regelkunde (aktiver Kampfrichter) sondern auch in Heimatkunde sehr bewandert ist, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich zum Glück nicht auf der Spieser Höhe angekommen bin!] angekommen regnete es dann leider wieder in Strömen, außerdem kühlte es blitzartig stark ab. Insofern bin ich die Spitzkehre in Spiesen noch vorsichtiger als sonst gefahren, zum Glück hört der Regen dann aber schnell wieder auf. Trotz nasser Straße rollte es dann auf der schönen Strecke nach Rohrbach richtig gut, doch wie nicht anders zu erwarten hatten wir auf dem Teilstück von Rohrbach nach IGB dann mit Gegenwind zu kämpfen. Aufgrund dieser widrigen Bedingungen war ich mit der reinen Radzeit von 35 min sehr zufrieden

Laufen:

Nach ziemlich genau 50 min ging ich dann auf die Laufstrecke, so dass selbst meine Vorjahreszeit von 1:11:13 leider kaum noch möglich war. Nach einer passablen Laufzeit von 22:38 min erreichte ich das Ziel dann schlussendlich in einer Zeit von 1:12:26 Stunden was immerhin zu Platz 43 von 127 reichte.

Absolutes Highlight:

Wider Erwarten wurde ich im Ziel dann von meinen beiden Fans Simone und Nils begrüßt, wobei Nils total stolz darauf war, Papi beim Auschecken des Rades aus der Wechselzone begleiten zu dürfen.

Nachtrag:

Mein junger Freund, Vereinskollege und Schwimmtrainingspartner Ruben Dewes hatte mir unmittelbar nach dem Wettkampf 2008 „angedroht“, dass er mich in 2009 schlagen werde, da mein Alter (ich bin tatsächlich über 25 Jahre älter!!!) für ihn arbeite! Nachdem er damals trotz verkürzter Schwimmstrecke 15 min langsamer als ich war, habe ich dem Duell relativ gelassen entgegen gesehen und bin nun umso erfreuter, dass er mir immerhin bis auf 3 min auf den Pelz bzw den Tri-Suit gerückt ist. KLASSE!!!

Das Training für IGB 2010 hat insofern genau HEUTE begonnen!!!

Schildkröten-Ralle war als Vereinsmitglied der DJK SG IGB bei der Veranstaltung als Streckenposten tätig und musste mich in dieser Funktion gleich zweimal auf den rechten Weg führen (DANKE!), fand aber trotzdem noch die Zeit, ein paar schöne Fotos zu knipsen! (Auf einem Foto von mir kann man(ni) deutlich erkennen, dass ich Ruben 2010 nicht nur durch härteres Training schlagen kann, sondern, dass ich zweifellos auf ein paar überflüssige Kilo aus der Waagschale nehmen sollte, insofern hat auch die Diät für 2010 heute begonnen.)

[Bilder vom St. Ingberter Triathlon 2009 von Ralph Klein]

[weitere Bilder vom St. Ingberter Triathlon 2009]

Auf www.ltf-marpingen-triathlon.de.vu kann man nachlesen, dass außer mir alle Marpinger Teilnehmer Treppchenplätze bei der Saarlandmeisterschaft erreicht haben. Herzlichen Glückwunsch!

[Direkter Link zu dem Bericht von Karsten Ulrich]


KW 48/2008 (24.11.08 – 30.11.08)

30/11/2008

MO: UKMiPaMaLa [ca 6 km in 34 min] und am Abend kein Schwimmtraining, weil es bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt plötzlich regnete.

DI: MiPaLa mit Arbeitskollegin Silke an Saar, wobei der Leinpfad von gefrorenen Schneematschklumpen bedeckt war, so dass der Lauf teilweise einem Eiertanz glich.

MI: MiPaSchwi in Fechingen

Mein „Programm“: 4 * 500 m Kraul alle 12:00 min, wobei mich besonders gefreut hat, dass die dritten 500 m am „schnellsten“ waren.

DO: (1) MiPaLa mit Arbeitskollegin Silke auf klassischer DFG-Strecke, ergänzt um einen kleine Schleife, da wider Erwarten strahlender Sonnenschein herrschte. [ca 11 km in 59:27 min] und (2) am Abend 30 min TvTV

FR: AfterWorkSwim in Sulzbach (3 * 500 m in 10:28, 10:42 und 11:08)

SA: Ausscheidungsrennen bei den LTF Marpingen auf herrlichen Trails, wie sie (O-Ton Jörg J.) „nur noch Peter Gräser kannte“. Relativ flott losgelaufen und trotzdem immer schneller (wobei schnell natürlich relativ ist, nur gut, dass Uewerwombat hier sicher nicht liest) geworden, so dass am Schluss außer uns nur noch Johannes der Läufer übrig war, während Geli, Martina und in deren Schlepptau Vozzi abreißen lassen mussten. Ein absoluter Glücksgriff in der Beinelotterie bescherte mir das Gefühl, heute jedes Tempo mitgehen zu können. [ca 11,5 km in 58:17 min]

SO: Weihnachtsmarktduathlon (Wemmetsweiler und Uchtelfangen), nachdem das Wetter am Vormittag noch nach Weltuntergang ausgesehen hatte. Doch selbst dafür wären wir mit dem Adventsmarkt der Waldorfschule in der Hinterhand gewappnet gewesen. [Am Abend dann noch 45 min TvTV]


KW 44/2008 (27.10.08 – 02.11.08)

02/11/2008

MO: Ungewollter 41. trainingsfreier Tag des Jahres, nachdem ich am Mittag auf’s Laufen verzichtete und am Abend nicht zum Schwimmtraining konnte, weil die Sprintmaus kurzfristig die Weihnachtsfeier vom Uchtelfanger Turnverein mitplanen musste. Ging auch!

DI: Voll motiviert durch meinen sonntäglichen Besuch als Zaungast beim Saarbrücker Marathon beschloss ich, heute eine Runde (10,55 km) auf der Strecke zu laufen. Die Laufstrecke ist vom LZD nur 4 Laufminuten entfernt, wobei ich dann zwischen Getränkehalle und Ponto di Romano in den Kurs eingestiegen bin. Die Runde lässt sich eigentlich ganz gut laufen, ich bin aber nicht sicher ob Römerbrücke und Westspange auch noch beim 3. und 4. mal Spaß machen würden!? Irgendwie bin ich mir etwas komisch vorgekommen, als ich um 13 Uhr über den St. Johanner Markt gejoggt bin, ich hoffe nur, dass mich niemand dabei fotografiert hat.

50:28 min habe ich dann für die Runde gebraucht und ich werde jetzt so lange trainieren bis ich 2 Runden in einer 90-minütigen MiPa schaffe! :-)

Nachtrag: Gestern war ich noch sicher, dass ich niemannimals 4 Runden auf der Strecke laufen würde, aber wenn mich Anja Strohe als Pacemakerin begleiten würde, könnte ich zumindest darüber nachdenken.

MI: Heute aus Zeitgründen (Vorstandssitzung der LTF Marpingen) nur gemütliches MiPaSchwi in Fechingen (2.000 m in 48 min)

DO: Bei herrlichem Laufwetter (5 Grad und Nieselregen) bin ich heute ein herrlich entspannende Runde (10 km in 54:30 min) um den Winterberg gelaufen. [am Abend 30 min TvTV]

FR: MiPaXLauf auf den Spicherer Höhen unter dem Motto „Eingeweiht und zugesaut!“ (ca 9 km in 45:57 min); zu Beginn noch kurz Tobias Gärtner getroffen, zum Plaudern mit ihm wieder zurück gelaufen, um dann den Berg ein zweites mal zu erklimmen.

Eingeweiht und zugesaut

Eingeweiht und zugesaut

Am Abend dann noch Training beim Schwimmclub Illingen gemeinsam mit Patrick.

Mein Programm: 400 m ein, Kraul Pyramide 25-50-75-100-75-50-25 mit jeweils 15 Sekunden Pause, 8 * 25 m Kraul (15 m Sprint + 10 m locker), 50 m locker, 600 m (25 m Kraul Beine + Brust Arme und 75 m Kr GL im Wechsel, dabei hatte ich erstmals den Eindruck, durch Kraul-Beine vorwärts zu kommen, was sich sogar an den 100-m-Durchgangszeiten zeigt: 2:27, 2:29, 2:25, 2:23, 2:24, 2:22), 450 m aus

SA: Allerheiligen mit einem herrlichen Programm: (1) Sehr zur Freunde von Nils sind wir zum 2. mal ins St. Wendeler Wendalinusbad gefahren, wo ich zwischendurch 500 m in 10:30 min gekrault bin. (2) Anschließend gab es bei Oma Gertrud und Opa Horst gefüllte Klöse und (3) zu guter Letzt waren wir zu Kaffee und Hefe-Kuchen (Appeldatsch und Butterloch) bei Oma Liesel unter dem Motto „Dass es so etwas Feines überhaupt gibt!?“

SO: So ein Ärger, dass meine linke Achillessehne zwickt, deshalb lieber auf’s Laufen verzichtet. Auf eine nachmittagliche Radfahrt habe ich dann zugunsten eines Spielplatzbesuches am Illinger Piratenschiff verzichtet. [am Abend dann wenigstens 40 min TvTV]

Illinger Piratenschiff

Illinger Piratenschiff


Kalenderwoche 09/2008 (25.02.08 – 02.03.08)

28/02/2008

3 mal Schwimmen, 2 mal Radfahren, 3 mal Laufen und 3 mal TvTV = super Woche!

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